Kölner Stadt-Anzeiger
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Kölner Stadt-Anzeiger, 25. Juli 2000

Der Sinn des Lebens

Claude Sautet gestorben / Spielfilm-Erfolge mit Romy Schneider / Der französische Regisseur Claude Sautet verstarb im Alter von 76 Jahren

Der französische Filmemacher Claude Sautet ist am Samstag im Alter von 76 Jahren in Paris an den Folgen eines Krebsleidens gestorben. Zu seinen erfolgreichsten Filmen zählen "Die Dinge des Lebens" (1969), "Das Mädchen und der Kommissar" (1971) und "César und Rosalie" (1972), bei denen Romy Schneider jeweils eine Hauptrolle spielte.

In den 45 Jahren seiner Kinokarriere schrieb oder inszenierte Sautet rund 30 Filme. Oft machte er dabei die französische Bourgeoisie der 70er Jahre zum Thema (aus der er selbst stammte). Auch seine beiden letzten Filme - "Ein Herz im Winter" (1992) und "Nelly & Monsieur Arnaud" (1995) - erhielten gute Kritiken.

Sautet machte seinen ersten Kurzfilm im Jahre 1951. Acht Jahre später hatte er sein Spielfilmdebüt mit "Der Panther wird gehetzt" mit Lino Ventura in der Hauptrolle. "Die Dinge des Lebens" mit Michel Piccoli und Romy Schneider in den Hauptrollen brachte Sautet 1969 den internationalen Durchbruch.

Auch in diesem Film, in dem ein Architekt kurz vor seinem Tod sein Leben Revue passieren lässt, thematisierte Sautet die Suche nach dem Sinn des Lebens. Im Laufe seiner Karriere arbeitete Sautet auch mit Montand, Belmondo und Depardieu zusammen.

http://www.ksta.de/kultur/648439.html
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letzte Änderung: 17.08.2000